Essen - Margarethenhöhe

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Essen - Margarethenhöhe: Eine Jahrhundert alte Siedlung, die komplett unter Denkmalschutz steht, entstanden aus dem sozialen Gedanken einer engagierten Frau der Krupp Ära. Hier ist die Industriegeschichte des Ruhrgebiets greifbar wie noch nie! Zu 44 % vom zweiten Weltkrieg zerstört, wurde die Siedlung originalgetreu wiederaufgebaut. Seit 1948 ist sie als eigener Essener Stadtteil anerkannt. Eine Wohnsiedlung, die einem Märchen entsprungen sein könnte. Die mit Wein bewachsenen Häuser mit ihren Holztüren und Fensterläden laden ein zum Staunen und wundern, dass so etwas in einer Stadtmetropole überhaupt möglich ist.


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Die Siedlung Margarethenhöhe, meist nur Margarethenhöhe genannt, gilt als die erste deutsche Gartenstadt hinsichtlich ihrer Bauweise. Die architektonische Einheitlichkeit der Siedlung geht auf einen Trick zur Kostenersparnis zurück: zwar sollten nicht alle Häuser gleich aussehen, aber jedes Gebäude einzeln zu konzipieren hätte den finanziellen Rahmen gesprengt. Daher entwarf der Architekt Metzendorf einen Satz von Elementen, die immer wieder neu kombiniert wurden. Dadurch weichen die Häuser zwar alle voneinander ab, bleiben aber stilistisch geschlossen und ein Schmaus für die Augen. Die Siedlung ist 115 Hektar groß und es gibt 50 Hektar bis heute unbebaubares Waldland, was an den Gedanken des menschenfreundlichen Wohnens angelehnt ist.

Der Startpunkt der Tour ist die große Treppe am Marktplatz der Siedlung Margarethenhöhe, siehe Karte.

Mehr Informationen zur Margarethenhöhe: Wikipedia